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Für Verkäufer / Vermieter

So gehen Sie mit Kapitalanlegern um!

Ein niedriges Zinsniveau, die relativ geringe Angebotszahl und ein hoher Bedarf an Eigentumswohnungen haben dazu geführt, dass sich neben Privatinteressenten auch viele Kapitalanleger am Immobilienmarkt tummeln. Dieses können private Kapitalanleger, Fonds, Versicherungen, aber auch Kapitalanleger im großen Stil und Projektentwickler sein. Wichtig für die privaten Immobilienverkäufer ist, dass sie wissen, wie sie auf diese Zielgruppe reagieren sollen. Denn als Eigentümer hat man mit Kapitalanlegern eine andere Klientel vor sich als bei klassischen eigengenutzten Immobilien.

Was gilt es zu beachten?

  • Als Eigentümer sollten Sie bestmöglich auf diese Klientel vorbereitet sein, indem Sie alle Unterlagen optimal zusammenstellen. Für einen fundierten, nachvollziehbaren Verkaufspreis sorgen detaillierte Berechnungen zu Netto- und Bruttorenditen, Soll- und Ist-Mieteinnahmen, zu nicht umlagefähigen Kosten und zum Investitionsbedarf.
  • Im Unterschied zum klassischen Eigennutzer spielen Emotionen beim Immobilienkauf an Kapitalanleger nur eine untergeordnete Rolle. Was hier besonders zählt, sind Fakten: Dies sind z. B. derzeitig erzielte Brutto- und Nettorendite, der Investitionsbedarf sowie das Potenzial der Immobilie. Achten Sie als Verkäufer darauf, immer alle Zahlen so gut wie möglich aufzubereiten.
  • Auch das Thema Wertermittlung spielt im Kapitalanlegerbereich zudem eine noch größere Rolle als bei Einfamilienhäusern oder Wohnungen. Deshalb ist es ganz entscheidend, dass Sie die Wertigkeit und den Investitionsaufwand der Immobilie genauestens kennen. Schließlich wollen Sie doch finanziell nicht das Nachsehen haben, sondern das Optimum aus Ihrer Immobilie herausholen, oder?
  • Achten Sie immer darauf, dass die Objektunterlagen die wichtigen Daten und Fakten enthalten und dass diese direkt auf die Hauptzielgruppe abgestimmt sind. Besonders wichtige Kennzahlen sind in diesem Zusammenhang: Netto- und Bruttorendite, Mieteinnahmen (SOLL und IST, Kaltmiete, umlegbare Betriebskosten und nicht umlagefähige Betriebskosten) sowie der  Investitionsbedarf.
  • Denken Sie immer daran, dass Sie genau Auskunft geben müssen über den Zustand der einzelnen Wohneinheiten und des Hauses oder beispielsweise über mögliche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die durchgeführt wurden. Zudem müssen wichtige beleihungsfähige Unterlagen immer vollständig sein und Sie sollten – besonders bei oftmals kritischen Bereichen – über die entsprechenden Baugenehmigungen verfügen (vor allem Dach, Balkonanlagen, Wintergärten).

Bedenken Sie immer: Nur wenn Sie den Markt und die eigene Immobilie gut kennen, werden Sie für Ihre Vermögenswerte das Optimum erhalten.

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