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Für Verkäufer / Vermieter

Kennen Sie die Preisreduzierungsgefahr?

Viele private Immobilienverkäufer fragen sich immer wieder, ob man generell erst einmal einen höheren Kaufpreis ansetzen sollte, frei nach dem Motto  „runtergehen können wir später immer noch“.  Bedenken Sie hier aber immer: Ein zu hoher Angebotspreis kann durchaus mehr Risiken als Chancen mit sich bringen.

Unterschied Investitionsgut vs. Konsumgüter

Beachten Sie in diesem Zusammenhang immer: Immobilien sind keine Konsumgüter, sondern werden als Investitionsgut mit ganz anderen Absichten erworben als beispielsweise neue Kleidung oder Schuhe.

Das wird besonders deutlich, wenn Sie sich folgende Situation vorstellen:

Bei einem Stadtbummel entdecken Sie ein schönes Kleid, eine Jacke oder ein Paar äußerst schöne Schuhe, die Sie aber eigentlich gar nicht benötigen. Wenn diese Konsumgüter aber reduziert angeboten werden, kann das Ihre Kaufentscheidung unter Umständen positiv beeinflussen. Hier trifft dann das sogenannte „Strichpreisangebot“ zu, die Reduzierung führt dazu, dass der Kauf schließlich umgesetzt wird.

Ganz anders verläuft allerdings die Handlung bei einem Immobilienkauf bzw. beim Kauf eines Investitionsgutes. Hier sind in der Regel zusätzliche Entscheidungen wichtig.

Ein zu hoher Angebotspreis – das passiert:

Wenn Sie als Immobilienverkäufer einen zu hohen Angebotspreis preisgeben, werden Sie dadurch weniger Resonanz als bei einem marktgerechten Angebot oder eventuell auch gar keine Anfragen erhalten. Das bedeutet natürlich, dass die Verkaufschance geringer ist.

Bedenken Sie: Der Immobilienmarkt ist – nicht nur durch das Internet – sehr transparent geworden. Immobilien werden oft lange Zeit „beobachtet“, auf sogenannten „Merklisten“ gespeichert und mit anderen Angeboten verglichen. So kann auch Ihr erster Angebotspreis gespeichert und bei möglichen Preis-Veränderungen in den Merklisten mit dem alten und neuen Preis angezeigt werden.

Viele potentielle Interessenten reagieren dann wie folgt:

Sie zeigen sich glücklich über die erste Reduzierung (z. B. von 400.000,- Euro auf 380.000,- Euro) und warten – im Gegensatz zum Schnäppchenkauf bei Konsumgütern – erst einmal weiter ab. Sie denken: „Der Verkäufer wird das Haus wohl nicht los, dann warten wir weiter ab, wie weit er noch im Preis heruntergeht. Bei 350.000,- Euro melden wir uns!“

So werden Sie als Verkäufer auch weiterhin nicht angerufen, auch wenn der von Ihnen reduzierte Preis jetzt gerechtfertigt ist. Oder ein möglicher Interessent nimmt Kontakt mit Ihnen auf, wobei dieser von Anfang an die Einstellung vermittelt: „Der Verkäufer wird sein Objekt nicht los. Ich biete ihm deshalb höchstens 350.000,- Euro!“ So kann es sein, dass Sie als Verkäufer den realistischen Kaufpreis von 380.000,- Euro nicht mehr erzielen werden.

Die größte Hürde bei einem Immobilienkauf sind die Bedenken des Interessenten vor einer Fehlentscheidung!

Deshalb werden Sie bei zu großen Bedenken niemals an diesen hier beschriebenen Interessenten verkaufen können. Im Gegensatz zu offensichtlichen Mängeln wie zum Beispiel alte Fenster oder Türen ist ein zu hoher Angebotspreis nicht direkt als „Mangel“ zu erkennen. Das kann zu Bedenken führen, warum sich kein Anderer bisher für die Immobilie entschieden hat, obwohl der Preis jetzt reduziert wurde. Das kann für Sie schließlich bedeuten, dass Sie gar nicht mehr verkaufen oder nur über noch weitere Preiszugeständnisse!

Merken Sie sich deshalb:

Ein zu hoher Angebotspreis führt häufig später zu einem Kaufpreis unter den Möglichkeiten eines marktgerechten Angebots. Zudem besteht für Sie das Risiko von Zins- und weiteren laufenden Kosten.

Übrigens

Unsere Vorgehensweise ist eine Termin-Strategie, d. h. im ersten Termin lernen wir uns kennen, im zweiten Termin dreht sich alles um Ihre Immobilie (Erstbesichtigung der Immobilie) und erst beim dritten Termin geht es um den Wert und den Vermarktungsauftrag. Der Maklervertrag bleibt beim ersten Termin außen vor!

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